Mittwoch, 01. Februar 2012 - 22:23:10

R. G. Scherer ist gerade in Trier |   schererrg@aol.com

 
Schreiben kann ich alles.
Lesen auch.


Es ist meine Freiheit
Die einzig
Mein Warten
Ertragen lässt.

Luft weicht aus
Um neu Atem
Zu holen.


Wenn alles anders
Wärst du doch
Immer da.

Das Band
Das unser
Das wir
Das was war ist
Die Tischkante
Der Tee
Süßer Duft
Dich sehen
Fühlen
Riechen
Schmecken
Alles und das was nicht gesagt aber
Doch
Gewusst.
Alles ist hier ich mitten drin
Doch
Ohne dich
Wird sich alles
Mit Staub bedecken.

Ich will mich nicht bewegen
Sondern stets hier bleiben.
Damit ich dir schreiben kann.

Darfst du es doch nicht lesen.
 

 
Mittwoch, 01. Februar 2012 - 22:17:39

R. G. Scherer ist gerade in hier |   schererrg@aol.com

 
Als wir uns begegneten,
war so ein Erspüren
links von mir in der Reihe.

Ich dachte, wer ist das,
kenne ihn nicht.
Dann gegenüber
du erzählst von neuen Orten.

Ich habe dich gesehen,
ergründend tief.
Du hast nicht weggeschaut.
Du hast nicht weggeschaut.

Stetig dieses Fühlen.

Mein Verstand bemerkte trocken,
dass dieses Fühlen nicht auf ihn hört.

Unerklärlich unbegreiflich
Blicke, Gedanken, Phantasie.

Mein Körper blockierte sich.
Wollte er doch deine Hände.

Einfach so und Freundschaft kamen hoch
Bis Du meine Hand nahmst.

Ich wusste warum
ich dich nicht küssen durfte.

Der Kuss
Der Kuss
Der Kuss

Der mir zeigte wie verloren
ich war
bisher

Um mich in dir zu verlieren.

Mein Verstand war tapfer
Kämpfte sich durch Gefühle nieder.

Machte Punkte, die zärtlich verschwanden
Einfach weggeküsst.

Er warf ein Zurück in den Ring
Und erntete ein eigentlich und doch.

Er sprach zu mir
Handeln war anders.

Begriffe wirbelten umher
Verworren in neuen Fragen.

Sinnig und sinnlich
Hart und zärtlich

Was hat die Härte anders verloren
Als zärtlich in meiner Hand.

Die Fragen drehten sich um in Antworten.
Überall ist Himmel.

Lippen ergossen sich
Und schmeckten so süß.

Die Nacht umschloss ein uns
ließ nur schlafen, wenn du da.

Der Verstand hörte zu
verständigte sich
Tief zugeneigt
Mit einem Geschenk:

Rückhaltlos
uneingeschränkt
 

 
Freitag, 27. Januar 2012 - 00:58:05

Stine ist gerade in in meinem nest |   stine@email.de

 
Dein Zorn und deine Freude-­‐ Gefährten auf meinem Weg
Da war ein Zorn in dir, stark, voll, unbarmherzig.
Er fand den Weg durch deine Augen, durch deine Stirn. Direkt zu mir.
Er kroch aus jede deinen Poren.
Und erreichte mich mit aller Wucht.
Mit aller Kraft.
Doch war ich nicht der Grund.
Ein Zurückweichen gab es nicht, keine Chance.
Unvermittelt lag deine Wut, dein Schmerz mir auf dem Gemüt.
Ich wusste, was du wusstest. Es zwang mich in die Knie. Beugte mir den Nacken. Nur einen Moment
glaubte ich, es nicht tragen zu können.
Aber die Erkenntnis des „geteilten Leids“ gab mir den Mut mich aufzurichten. Sich dem entgegenzustellen, was dich beugt, was dich zwingt.
Gab mir den Mut, dir zu zeigen:
Da bin ich. Dein Zornfänger.
Von Traum keine Spur.
Da war eine Freude in dir, stark, voll, mit großem Herzen.
Sie ging auf einem Steg hin und her. Von dir zu mir. Und zurück. Meine Nackenhärchen zeigten ihre wahre Größe.
Es war mir eine Freude.
Die Farbe deiner Stimme war ein klares oran
 

 
Sonntag, 04. Dezember 2011 - 11:10:12

Theo ist gerade in Berlin |   t.fontana@email.de

 
Waschverlorgang

Das Rote ist verwaschen
Der Reizverschluß funktioniert auch nicht mehr
Ein Socken der Wut ist auch weg
Verdammt, eigentlich wasche ich doch gerne
 

 
Dienstag, 08. November 2011 - 07:20:29

kerstin ist gerade in in der Schweiz |   kerstin.sterchi@bluewin.ch |   www.calligraphy-ksd.eu

 
im Labyrinth der Gedanken
den roten Faden finden
zur goldenen Mitte
das Knäuel der Gefühle
entwirren lassen
zur Hellsicht der Liebe
Andreas Knapp
 

 
Montag, 15. August 2011 - 23:33:44

Denise ist gerade in Wonderland |   demeyla@googlemail.com |   www.facebook.com

 
Mit müdem Blick
Erscheinst du mir an einem solch trostlosen Tag.
Leuchtest, strahlst
Und bist doch so erblasst.
Bewegst dich, lebst,
Doch beinah mechanisch.
Scheinst leer und verlassen.
Als könne deine Seele –
So zerfressen und einsam,
So lieblos und kalt –
Der meinen gleichen.
So starr und verdorrt,
Erstochene Sterne am düstren Himmel.
Siehst mich, sprichst,
Fließende Worte,
Gleitende Worte.
Und doch so leere Worte,
Leere Töne,
Leere, empfindungslose Augen.
Eine kühle, steinerne Begegnung,
Alles was es braucht,
Um einen solch trostlosen Tag
Noch trostloser erscheinen zu lassen.

28.6.11
 

 
Freitag, 05. August 2011 - 15:46:10

Dietmar ist gerade in Düsseldorf |   turbo7071@gmx.de

 
Wanderin zwischen den Welten

Wie viel Leben kannst du leben
Zauberwesen neuster Zeit?
Suchst die Sonne wie die Reben
und Schutz gibt dir die Dunkelheit.
Der Spagat mit dem du wandelst,
sicher zwischen mir und ihm,
wie du beide uns behandelst,
empfinde ich als legitim.
Der Liebesturm und auch die Höhle
sind beides deine Weltenachsen.
Pass nur auf deine Seele,
sie muss in beiden Welten wachsen.

Denk auch dabei an meine Sehnsucht,
die dich als Unbekannte nie gekannt.
es ist ein Flug der nie gebucht
in ein unbekanntes Land.
 

 
Sonntag, 31. Juli 2011 - 17:22:45

Sara ist gerade in bei mir |   sara-eichhorn@web.de

 
Bin verloren
in mir
Trauer, Wut, Verzweifelung
mischen sich
alte Pfade
richte mich
stehe wimmernd vor
meinem Erschießungskomando
die Salve mäht mich nieder
wische Schmauch und Blut
aus meinem Gesicht
stehe auf
dreh mich um
und laufe davon
voller
Trauer, Wut und Verrzweifelung
nicht gestorben zu sein